BUNDjugend Rheinland-Pfalz - … und jetzt noch die Erde retten!

Klima-Resolution von Landesdelegierten beschlossen!

Am letzten Samstag, den 17. April 2010 hat die Delegiertenversammlung des BUND Rheinland-Pfalz unseren Antrag zur Klimapolitik einstimmig angenommen. Der Antragstext lautete wie folgt:

Initiativantrag zur Landesdelegiertenversammlung:

Forderungen an die Landesregierung zu den Klimaverhandlungen in Bonn im Juni 2010

Die BUNDjugend beantragt:

Die Delegierten begrüßen die Aktivitäten der BUNDjugend RLP, mit einer Online-Petition sowie Aktionen vor und während der Zwischenverhandlungen in Bonn effektiven Klimaschutz und Verantwortung gegenüber jungen und kommenden Generationen einzufordern.

Die BUNDjugend wird dabei unterstützt, ihren Forderungen an die Landesregierung Ausdruck zu verleihen. Aktueller Anlass sind die Verhandlungen über das Kyoto-Protokoll und die langfristige Zusammenarbeit unter der Klimarahmenkonvention am letzten Wochenende (9. bis 11. April 2010) im Bonner Maritim Hotel. Aus diesem Grund fordert die BUNDjugend RLP die Landesregierung in Mainz dazu auf, gegenüber der Bundeskanzlerin Angela Merkel und Umweltminister Röttgen eindeutig für eine Vorreiterrolle im Klimaschutz einzutreten und dies mit Klimaschutzmaßnahmen auf Landesebene zu bekräftigen.

Die Delegierten unterstützen die Forderung der BUNDjugend RLP an die rheinland-pfälzische Landesregierung, bundesweit eine Vorreiterrolle im Klimaschutz zu übernehmen. Dazu sind noch größere Anstrengungen für den Klimaschutz nötig. Auf die Aufklärungskampagne müssen größere Förderprogramme und ordnungsrechtliche Schritte folgen. Es müssen klare Einzelziele für Emissionsminderungen und Energieeinsparungen im Land benannt und Maßnahmenprogramme in Angriff genommen werden.

Begründung:

In Bonn werden sich vom 31. Mai bis zum 11. Juni 2010 die Verhandlungsgruppen der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen zu weiteren Verhandlungen des internationalen Klimaschutzregimes treffen. Effektiver Klimaschutz ist unbedingt nötig, um der Verantwortung unserer und kommender Generationen gegenüber gerecht zu werden! Das Land könnte hier neben den politischen Voraussetzungen mit gutem Beispiel vorangehen und so z.B. die Gebäudedämmung und Energieeffizienz und öffentlicher Einrichtungen überprüfen und verbessern. Besonders die erneuerbaren Energien müssen stärker gefördert und genutzt werden (z.B. mit einer vollständigen, zusätzlichen Versorgung aller öffentlichen Gebäude mit grünem Strom). Atom- und besonders Kohleenergie müssen eine klare Absage erhalten und so schnell wie möglich durch eine intelligente, erneuerbare Energiegewinnung ersetzt werden. Studien bescheinigen, dass dies bis 2030 möglich ist!

Der Klimawandel mit seinen vielfältigen Auswirkungen wird das beherrschende Thema der nächsten Jahrzehnte sein und die heutige Politik steckt den Rahmen ab, in dem wir in der Zukunft noch handlungsfähig sein werden. Hierzu muss die globale Erwärmung ihren maximalen Höhepunkt bei 2° Celsius haben, damit die komplexen Zusammenhänge im Klimasystem keinen Kipppunkt erreichen und so die Erwärmung unbeherrschbar wird.

Zudem bietet der Klimaschutz große ökonomische Chancen. Gerade in den erneuerbaren Energien und ihren Technologien steckt ein massives Arbeitsplatzpotential, welches uns Jugendlichen nicht verwehrt bleiben darf, sondern gefördert werden sollte.

Diese Seite an Freunde versenden:
  • email
  • Twitter
  • StudiVZ
  • Facebook
  • MySpace
  • FriendFeed
  • del.icio.us
  • MisterWong.DE
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • Netvibes
  • Digg